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Erasmus+

EU programme for education, training, youth and sport

Der Inhalt des Programmleitfadens „Erasmus+ 2022“ wird auf dieser Website noch nicht abgebildet. Sie können den vollständigen Leitfaden für 2022 aber als PDF-Datei in der Sprache Ihrer Wahl über „Download“ rechts auf dieser Seite herunterladen.

Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung

Die Jean-Monnet-Aktion im Bereich der Hochschulbildung unterstützt Lehre und Forschung im Bereich EU-Studien weltweit.

Unter EU-Studien ist die Betrachtung der Gesamtsituation Europas mit besonderem Schwerpunkt auf der EU-Dimension aus einer internen wie auch globalen Perspektive zu verstehen.

Der Umfang der EU-Studien kann unterschiedlich sein, solange der EU-Blickwinkel untersucht wird.

EU-Studien sollten eine aktive Unionsbürgerschaft und europäische Werte fördern und sich mit der Rolle der EU in einer globalisierten Welt auseinandersetzen, indem sie eine größere Sensibilität für die Belange der EU schaffen und künftiges Engagement sowie den Dialog zwischen Völkern und Kulturen fördern.

Die Jean-Monnet-Aktion hat außerdem den Zweck, als Träger der Public Diplomacy in Drittländern zu fungieren und somit die Werte der EU zu fördern und die Sichtbarkeit der Grundsätze und der Ziele der EU zu vergrößern.

Die Ziele und Kriterien für Anträge für die Aktion „Lehre und Forschung“ sind nachstehend beschrieben.

LEHRE UND FORSCHUNG

ZIELE DER AKTION

Die Jean-Monnet-Aktionen „Lehre und Forschung“ sollen

  • Exzellenz in Lehre und Forschung im Bereich der Studien der Europäischen Union weltweit fördern
  • den Dialog zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft fördern, einschließlich der politischen Entscheidungsträger auf lokaler und staatlicher Ebene, der Beamten, der Akteure der Zivilgesellschaft, der Vertreter der verschiedenen Bildungsebenen und der Medien
  • Wissen und Einblicke schaffen, die einen Beitrag zur Politikgestaltung in der EU leisten und die Rolle der EU in Europa und in einer globalisierten Welt stärken
  • sich an breitere Kreise wenden und das Wissen über die EU in der Gesellschaft allgemein (jenseits von Wissenschaft und Fachpublikum) verbreiten, um die EU der Öffentlichkeit näherzubringen

 

Die Aktion hat außerdem den Zweck, als Träger der Public Diplomacy in Partnerländern zu fungieren und somit die Werte der EU zu fördern und die Sichtbarkeit der tatsächlichen Grundsätze und der Ziele der EU zu vergrößern.

EINRICHTUNG EINES PROJEKTS

Die Jean-Monnet-Aktion „Lehre und Forschung“ kann in folgender Form stattfinden: Module, Lehrstühle und Spitzenforschungszentren

  • Module sind kurze Lehrprogramme oder Kurse im Bereich EU-Studien, die an einer Hochschuleinrichtung angeboten werden. Jedes Modul umfasst eine dreijährige Lehrtätigkeit von mindestens 40 Stunden pro akademisches Jahr. Die Module können sich auf ein bestimmtes Teilgebiet des Bereichs EU-Studien konzentrieren oder multidisziplinär angelegt sein und daher die Mitarbeit mehrerer Hochschullehrkräfte und Experten erfordern. Sie können auch in Form von kurzen Fachkursen oder Sommerprogrammen durchgeführt werden.
  • Lehrstühle sind eine dreijährige Lehrtätigkeit von Hochschulprofessoren mit einer Spezialisierung in EU-Studien (wie oben beschrieben). Ein Jean-Monnet-Lehrstuhl ist immer an einen Professor gebunden, dessen Lehrtätigkeit mindestens 90 Stunden pro akademisches Jahr betragen muss. Dem Lehrstuhl kann auch ein Team zur Seite gestellt werden, das seine Aktivitäten unterstützt und verstärkt, darunter die Erteilung zusätzlicher Unterrichtsstunden.
  • Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren fungieren als Forschungs- und Wissenszentren im Zusammenhang mit EU-Themen. Sie sollten das Wissen und die Kompetenz hochrangiger Experten dahin gehend bündeln, Synergien zwischen den verschiedenen Disziplinen und Ressourcen im Bereich EU-Studien (wie oben beschrieben) zu schaffen sowie gemeinsame transnationale Aktivitäten zu erarbeiten, und gewährleisten zudem Offenheit gegenüber der Zivilgesellschaft. Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren tragen erheblich dazu bei, Studierende aus normalerweise nicht mit EU-Themen befassten Fakultäten sowie politische Entscheidungsträger, Beamte, Organisationen der Zivilgesellschaft und die breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Begünstigte von Jean-Monnet-Aktionen (Module und Lehrstuhlinhaber sowie Teilnehmer von Spitzenforschungszentren) sind aufgefordert, Aktivitäten und Veranstaltungen zu organisieren, die Offenheit gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Beamten, der Zivilgesellschaft und der breiten Öffentlichkeit gewährleisten.

WELCHE KRITERIEN MÜSSEN FÜR DIE BEANTRAGUNG DER JEAN-MONNET-AKTION „LEHRE UND FORSCHUNG“ ERFÜLLT SEIN?

FÖRDERKRITERIEN

Die folgenden Förderkriterien gelten für Jean-Monnet-Module:

Wer ist antragsberechtigt?

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Einzelpersonen können die Förderung nicht direkt beantragen.

Welche Arten von Organisationen können an dem Projekt teilnehmen?

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Hochschuleinrichtungen in Erasmus+-Programmländern müssen über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen.

Teilnehmende Hochschuleinrichtungen in Partnerländern benötigen keine Erasmus-Charta für die Hochschulbildung.

Anzahl und Profil der teilnehmenden Organisationen

Eine Hochschuleinrichtung in jedem beliebigen Land weltweit.

Projektdauer

3 Jahre.

Ein Jean-Monnet-Modul muss mindestens 40 Stunden Lehrtätigkeit pro akademisches Jahr im Bereich EU-Studien (wie vorstehend beschrieben) an der antragstellenden Hochschuleinrichtung umfassen.

Zu dieser Lehrtätigkeit werden die Stunden gerechnet, die in Vorlesungen, Seminaren und Tutorien sowohl in unmittelbarem Kontakt mit den Studierenden verbracht werden als auch im Rahmen von Fernunterricht, jedoch umfassen sie nicht Einzelunterricht und/oder Beaufsichtigung.

Sommerkurse sind förderfähig.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Bei der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA).

Kennnummer der Aufforderung: ERASMUS-JMO-2021-MODULE.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Antragsteller müssen ihren Antrag bis zum 2. Juni des betreffenden Jahres um 17:00:00 Uhr (Brüsseler Zeit) einreichen.

Die folgenden Förderkriterien gelten für Jean-Monnet-Lehrstühle:

 

Wer ist antragsberechtigt?

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit. Einzelpersonen können die Förderung nicht direkt beantragen.

Einzelpersonen können die Förderung nicht direkt beantragen.

Welche Arten von Organisationen können an dem Projekt teilnehmen?

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Hochschuleinrichtungen in Erasmus+-Programmländern müssen über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen.

Teilnehmende Hochschuleinrichtungen in Partnerländern benötigen keine Erasmus-Charta für die Hochschulbildung.

Die Hochschuleinrichtungen sind letztendlich für die von ihnen gestellten Anträge verantwortlich. Sie sind verpflichtet, die Aktivitäten eines Jean-Monnet-Lehrstuhls während der gesamten Laufzeit des jeweiligen Projekts aufrechtzuerhalten. Falls die Einrichtung den Inhaber eines Lehrstuhls ersetzen muss, ist der Exekutivagentur ein schriftlicher Antrag zur Genehmigung zu übermitteln. Darüber hinaus muss der neue vorgeschlagene Lehrstuhlinhaber über eine gleichwertige Spezialisierung im Bereich EU-Studien verfügen.

Anzahl und Profil der teilnehmenden Organisationen

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Inhaber von Jean-Monnet-Lehrstühlen müssen zum festen Lehrpersonal der antragstellenden Einrichtung gehören.

Ein Jean-Monnet-Lehrstuhl ist immer an einen Professor, den Lehrstuhlinhaber, gebunden, der die alleinige Verantwortung dafür trägt, eine Lehrtätigkeit von mindestens 90 Stunden pro akademisches Jahr zu erbringen. Dem Lehrstuhl kann auch ein Team zur Seite gestellt werden, das seine Aktivitäten unterstützt.

Projektdauer

3 Jahre.

Eine Lehrtätigkeit des Lehrstuhlinhabers im Umfang von mindestens 90 Stunden pro akademisches Jahr im Bereich EU-Studien (wie vorstehend beschrieben) an der antragstellenden Hochschuleinrichtung.

Zu dieser Lehrtätigkeit werden die Stunden gerechnet, die in Vorlesungen, Seminaren und Tutorien sowohl in unmittelbarem Kontakt mit den Studierenden verbracht werden als auch im Rahmen von Fernunterricht, jedoch umfassen sie nicht Einzelunterricht und/oder Beaufsichtigung.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Bei der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA).

Kennnummer der Aufforderung: ERASMUS-JMO-2021-CHAIR.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Antragsteller müssen ihren Antrag bis zum 2. Juni des betreffenden Jahres um 17:00:00 Uhr (Brüsseler Zeit) einreichen.

Die folgenden Förderkriterien gelten für Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren:

Wer ist antragsberechtigt?

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Einzelpersonen können die Förderung nicht direkt beantragen.

In jeder teilnehmenden Hochschuleinrichtung wird nur jeweils ein Jean-Monnet-Spitzenforschungszentrum unterstützt. Die Gastgebereinrichtung koordiniert die Aktivitäten für eine oder mehrere Fakultäten/Abteilungen.

Welche Arten von Organisationen können an dem Projekt teilnehmen?

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Hochschuleinrichtungen in Erasmus+-Programmländern müssen über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen.

Teilnehmende Hochschuleinrichtungen in Partnerländern benötigen keine Erasmus-Charta für die Hochschulbildung.

Anzahl und Profil der teilnehmenden Organisationen

Hochschuleinrichtungen in jedem beliebigen Land weltweit.

Projektdauer

3 Jahre

Wo ist der Antrag zu stellen?

Bei der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA).

Kennnummer der Aufforderung: ERASMUS-JMO-2021-COE.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Antragsteller müssen ihren Antrag bis zum 2. Juni des betreffenden Jahres um 17:00:00 Uhr (Brüsseler Zeit) einreichen.

Antragstellende Organisationen werden anhand der relevanten Ausschluss- und Auswahlkriterien bewertet. Weitere Informationen sind Teil C dieses Leitfadens zu entnehmen.

GEWÄHRUNGSKRITERIEN

Die folgenden Gewährungskriterien gelten für Jean-Monnet-Module:

Relevanz des Projekts

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

Inwieweit entspricht der Vorschlag den Zielen der Jean-Monnet-Aktion:

  • betrifft EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben)
  • fördert den Dialog zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft, einschließlich der politischen Entscheidungsträger auf lokaler und staatlicher Ebene, der Beamten, der Akteure der Zivilgesellschaft, der Vertreter der verschiedenen Bildungsebenen und der Medien
  • vermittelt Kenntnisse und Einblicke, die einen Beitrag zur Politikgestaltung in der EU leisten und die Rolle der EU in einer globalisierten Welt stärken können
  • beinhaltet eine aktive Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, die das Wissen über EU-Themen in der Gesellschaft allgemein (jenseits von Wissenschaft und Fachpublikum) verbreitet und die EU der Öffentlichkeit näherbringt

Inwieweit erreicht der Vorschlag die wichtigsten Zielgruppen:

    • Studierende im Fach EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben)
    • Studierende, die nicht zwangsläufig mit EU-Studien in Kontakt kommen (in anderen Bereichen als dem juristischen, wirtschaftlichen und politikwissenschaftlichen)
    • bei Erasmus+-Partnerländern das Potenzial, die Public Diplomacy der EU zu stärken

Qualität der Projektkonzeption und -durchführung

(Höchstpunktzahl: 25 Punkte)

  • Methodik: Qualität, Neuheit und Durchführbarkeit des Projekts selbst und Realisierbarkeit der vorgeschlagenen Methode
  • Inwieweit ist das Arbeitsprogramm
    • in einer klaren, vollständigen und kohärenten Weise und unter gebührender Berücksichtigung einer angemessenen Planung der Phasen der Vorbereitung, Durchführung, Bewertung, Nachbereitung und Verbreitung dargestellt
    • lässt es Übereinstimmung mit den Projektzielen und -aktivitäten erkennen
  • Überwachungs- und Bewertungsstrategie

Qualität der Partnerschaft und der Kooperations­vereinbarungen

(Höchstpunktzahl: 25 Punkte)

  • Kompetenzniveau und Mehrwert des Teams:

Relevanz und Komplementarität des Profils und der Fachkenntnisse der wichtigsten an den vorgeschlagenen Aktivitäten beteiligten Angehörigen des Personals (im akademischen und gegebenenfalls im nichtakademischen Bereich) in Bezug auf EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben) und in Bezug auf das spezifische Thema, auf das sich der Vorschlag bezieht

Wirkung

(Höchstpunktzahl: 25 Punkte)

  • Erwartete Wirkung des Projekts durch einen anhaltenden Effekt
  • für die Einrichtung, die die Jean-Monnet-Aktion durchführt
  • für die Studierenden und Lernenden, denen die Jean-Monnet-Aktion zugutekommt
  • verbesserte oder innovative Lehrpläne
  • bessere Möglichkeiten zur Gewinnung hervorragender Studierender
  • verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern
  • verstärkte Zuteilung von Finanzmitteln für Forschung und Lehre im Zusammenhang mit EU-Themen innerhalb der jeweiligen Einrichtung
  • bessere Befähigung für Lehr- und Forschungstätigkeiten im Zusammenhang mit EU-Themen
  • für andere Organisationen und Personen, die auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder europäischer Ebene daran beteiligt sind
  • Verbreitung und Kommunikation:
  • Eignung und Qualität von Maßnahmen zur Verbreitung der Ergebnisse der Aktivitäten innerhalb der Einrichtung, die die Jean-Monnet-Aktion durchführt, und darüber hinaus:
  • weitreichende Bekanntmachung
  • Sensibilisierung für die Projekte und Ergebnisse, Verbesserung der Sichtbarkeit der Teilnehmer und Organisationen
  • Kontaktaufnahme mit Gruppen außerhalb der Hochschulen
  • Übertragbarkeit und Umsetzbarkeit in neue politische Maßnahmen und verbesserte Praxis
  • Inwieweit erreichen die zur Verbreitung vorgesehenen Instrumente das Zielpublikum:
      • Medienpräsenz (einschließlich sozialer Medien, Veröffentlichungen usw.)
      • Veranstaltungen
  • Nachhaltigkeit und Fortsetzung: Der Vorschlag enthält geeignete Maßnahmen und Ressourcen, die gewährleisten, dass die erzielten Ergebnisse und Vorteile über die Laufzeit des Projekts hinaus eine nachhaltige Wirkung entfalten.

Um für eine Förderung in Betracht zu kommen, müssen die Vorschläge mindestens 70 Punkte insgesamt und 15 Punkte für jedes Gewährungskriterium erreichen. Im Fall von Ermessensentscheidungen bei Vorschlägen zu demselben Thema wird die Priorität anhand der Punktzahl ermittelt, die sie zunächst für das Gewährungskriterium „Relevanz des Projekts“ und anschließend für „Wirkung“ erhalten haben.

Die folgenden Gewährungskriterien gelten für Jean-Monnet-Lehrstühle:

Relevanz des Projekts

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

Inwieweit entspricht der Vorschlag den Zielen der Jean-Monnet-Aktion:

  • fördert den Dialog zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft, einschließlich der politischen Entscheidungsträger auf lokaler und staatlicher Ebene, der Beamten, der Akteure der Zivilgesellschaft, der Vertreter der verschiedenen Bildungsebenen und der Medien
  • vermittelt Kenntnisse und Einblicke, die einen Beitrag zur Politikgestaltung in der EU leisten und die Rolle der EU in einer globalisierten Welt stärken können
  • beinhaltet eine aktive Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, die das Wissen über EU-Themen in der Gesellschaft allgemein (jenseits von Wissenschaft und Fachpublikum) verbreitet und die EU der Öffentlichkeit näherbringt

Inwieweit erreicht der Vorschlag die wichtigsten Zielgruppen:

    • Studierende im Fach EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben)
    • Studierende, die nicht zwangsläufig mit EU-Studien in Kontakt kommen (in anderen Bereichen als dem juristischen, wirtschaftlichen und politikwissenschaftlichen)
    • bei Erasmus+-Partnerländern das Potenzial, die Public Diplomacy der EU zu stärken

Qualität der Projektkonzeption und -durchführung

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

  • Methodik: Qualität, Neuheit und Durchführbarkeit des Projekts selbst und Realisierbarkeit der vorgeschlagenen Methode
  • Management: Inwieweit ist das Arbeitsprogramm
  • in einer klaren, vollständigen und kohärenten Weise und unter gebührender Berücksichtigung einer angemessenen Planung der Phasen der Vorbereitung, Durchführung, Bewertung, Nachbereitung und Verbreitung dargestellt
  • lässt es Übereinstimmung mit den Projektzielen und -aktivitäten erkennen
  • Überwachungs- und Bewertungsstrategie

Qualität der Partnerschaft und der Kooperations­vereinbarungen

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

  • Ausgezeichnetes Profil und Fachwissen des Lehrstuhlinhabers in EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben)
  • Relevanz und Komplementarität des Profils und der Fachkenntnisse des Lehrstuhlinhabers und der wichtigsten an den vorgeschlagenen Projektaktivitäten beteiligten Angehörigen des Personals sowohl in Bezug auf EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben) als auch in Bezug auf die spezifischen Themen, auf die sich der Vorschlag bezieht
  • Nachweis der Erfahrung in der Forschung zu EU-Themen

Wirkung

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

  • Erwartete Wirkung des Projekts durch einen anhaltenden Effekt
  • für die Einrichtung, die die Jean-Monnet-Aktion durchführt
  • für die Studierenden und Lernenden, denen die Jean-Monnet-Aktion zugutekommt
  • verbesserte oder innovative Lehrpläne
  • bessere Möglichkeiten zur Gewinnung hervorragender Studierender
  • verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern
  • verstärkte Zuteilung von Finanzmitteln für Forschung und Lehre im Zusammenhang mit EU-Themen innerhalb der jeweiligen Einrichtung
  • bessere Befähigung für Lehr- und Forschungstätigkeiten im Zusammenhang mit EU-Themen
  • für andere Organisationen und Personen, die auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder europäischer Ebene daran beteiligt sind
  • Verbreitung und Kommunikation:
  • Eignung und Qualität von Maßnahmen zur Verbreitung der Ergebnisse der Aktivitäten innerhalb der Einrichtung, die die Jean-Monnet-Aktion durchführt, und darüber hinaus:
  • weitreichende Bekanntmachung
  • Sensibilisierung für die Projekte und Ergebnisse, Verbesserung der Sichtbarkeit der Teilnehmer und Organisationen
  • Kontaktaufnahme mit Gruppen außerhalb der Hochschulen
  • Übertragbarkeit und Umsetzbarkeit in neue politische Maßnahmen und verbesserte Praxis
  • Inwieweit erreichen die zur Verbreitung vorgesehenen Instrumente das Zielpublikum:
      • Medienpräsenz (einschließlich sozialer Medien, Veröffentlichungen usw.)
      • Veranstaltungen
  • Nachhaltigkeit und Fortsetzung: Der Vorschlag enthält geeignete Maßnahmen und Ressourcen, die gewährleisten, dass die erzielten Ergebnisse und Vorteile über die Laufzeit des Projekts hinaus eine nachhaltige Wirkung entfalten.

Um für eine Förderung in Betracht zu kommen, müssen die Vorschläge mindestens 70 Punkte insgesamt und 15 Punkte für jedes Gewährungskriterium erreichen. Im Fall von Ermessensentscheidungen bei Vorschlägen zu demselben Thema wird die Priorität anhand der Punktzahl ermittelt, die sie zunächst für das Gewährungskriterium „Relevanz des Projekts“ und anschließend für „Wirkung“ erhalten haben.

Die folgenden Gewährungskriterien gelten für Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren:

Relevanz des Projekts

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

Inwieweit entspricht der Vorschlag den Zielen der Jean-Monnet-Aktivitäten:

  • betrifft EU-Studien (wie im einleitenden Absatz beschrieben)
  • fördert den Dialog zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft, einschließlich der politischen Entscheidungsträger auf lokaler und staatlicher Ebene, der Beamten, der Akteure der Zivilgesellschaft, der Vertreter der verschiedenen Bildungsebenen und der Medien
  • vermittelt Kenntnisse und Einblicke, die einen Beitrag zur Politikgestaltung in der EU leisten und die Rolle der EU in einer globalisierten Welt stärken können
  • beinhaltet eine aktive Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, die das Wissen über EU-Themen in der Gesellschaft allgemein (jenseits von Wissenschaft und Fachpublikum) verbreitet und die EU der Öffentlichkeit näherbringt

Inwieweit erreicht der Vorschlag mehr Zielgruppen:

    • Begünstigte mit dem Fachwissen des vorgeschlagenen Zentrums
    • Einbeziehung von Fakultäten/Abteilungen, die keine EU-spezifischen Studien betreiben
    • bei Erasmus+-Partnerländern das Potenzial, die Public Diplomacy der EU zu stärken

Qualität der Projektkonzeption und -durchführung

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

  • Methodik: Qualität, Neuheit und Durchführbarkeit des Projekts selbst und Realisierbarkeit der vorgeschlagenen Methode
  • Inwieweit ist das Arbeitsprogramm
  • in einer klaren, vollständigen und kohärenten Weise und unter gebührender Berücksichtigung einer angemessenen Planung der Phasen der Vorbereitung, Durchführung, Bewertung, Nachbereitung und Verbreitung dargestellt
  • lässt es Übereinstimmung mit den Projektzielen und -aktivitäten erkennen
  • Inwieweit entsprechen die den Arbeitspaketen zugewiesenen Ressourcen den darin vorgesehenen Zielen und Arbeitsergebnissen
  • Überwachungs- und Bewertungsstrategie

Qualität der Partnerschaft und der Kooperations­vereinbarungen

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

  • Qualität und Mehrwert der Teilnehmer im Zentrum
  • Relevanz und Komplementarität des Profils und der Fachkenntnisse der wichtigsten an den vorgeschlagenen Projektaktivitäten beteiligten Angehörigen des Personals sowohl in Bezug auf EU-Studien als auch in Bezug auf das spezifische Thema, auf das sich der Vorschlag bezieht
  • Kooperationsvereinbarungen innerhalb der Hochschuleinrichtung und Verteilung der Funktionen
  • Engagement der Einrichtung für die Entwicklung und Aufrechterhaltung des Zentrums

Wirkung

(Höchstpunktzahl 25 Punkte)

  • Erwartete Wirkung des Projekts durch einen anhaltenden Effekt
  • für die Einrichtung, die die Jean-Monnet-Aktion durchführt
  • für die Fakultäten/Abteilungen, denen die Jean-Monnet-Aktion zugutekommt
  • verbesserte oder innovative Inhalte, Entwicklung neuer Blickwinkel für spezifische Forschung
  • bessere Möglichkeiten zur Gewinnung hervorragender Studierender und Wissenschaftler
  • verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern und verstärkte Fähigkeit, mit diesen in Kontakt zu treten
  • verstärkte Zuteilung von Finanzmitteln für Forschung und Lehre im Zusammenhang mit EU-Themen innerhalb der jeweiligen Einrichtung
  • bessere Befähigung für Lehr- und Forschungstätigkeiten im Zusammenhang mit EU-Themen
  • für andere Organisationen und Personen, die auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder europäischer Ebene daran beteiligt sind
  • Verbreitung und Kommunikation:
  • Eignung und Qualität von Maßnahmen zur Verbreitung der Ergebnisse der Aktivitäten innerhalb der Einrichtung, die die Jean-Monnet-Aktion durchführt, und darüber hinaus:
  • weitreichende Bekanntmachung
  • Sensibilisierung für die Projekte und Ergebnisse, Verbesserung der Sichtbarkeit der Teilnehmer und Organisationen
  • Kontaktaufnahme mit Gruppen außerhalb der Hochschulen
  • Übertragbarkeit und Umsetzbarkeit in neue politische Maßnahmen und verbesserte Praxis
  • Inwieweit erreichen die zur Verbreitung vorgesehenen Instrumente das Zielpublikum:
      • Medienpräsenz (einschließlich sozialer Medien, Veröffentlichungen usw.)
      • Veranstaltungen
  • Nachhaltigkeit und Fortsetzung: Der Vorschlag enthält geeignete Maßnahmen und Ressourcen, die gewährleisten, dass die erzielten Ergebnisse und Vorteile über die Laufzeit des Projekts hinaus eine nachhaltige Wirkung entfalten.

Um für eine Förderung in Betracht zu kommen, müssen die Vorschläge mindestens 70 Punkte insgesamt und 15 Punkte für jedes Gewährungskriterium erreichen. Im Fall von Ermessensentscheidungen bei Vorschlägen zu demselben Thema wird die Priorität anhand der Punktzahl ermittelt, die sie zunächst für das Gewährungskriterium „Relevanz des Projekts“ und anschließend für „Wirkung“ erhalten haben.

ERWARTETE WIRKUNG

QUANTITATIV

Erhöhung der Zahl der Hochschuleinrichtungen, die die EU-Dimension in den von ihnen abgedeckten Fachgebieten verstärken.

Erhöhung der Zahl von EU-Themen, die in der Lehre und Forschung von Fakultäten/Abteilungen eingeführt werden, in denen der EU-Blickwinkel in der Regel nicht betrachtet wird – über die Fächer hinaus, die in der Regel für ihren EU-Bezug bekannt sind.

QUALITATIV

Was die unmittelbar an den Aktionen beteiligten Teilnehmer betrifft, so werden die Jean-Monnet-Aktionen „Lehre und Forschung“ sowohl für Studierende als auch für Forscher/Hochschullehrkräfte einen positiven und anhaltenden Effekt haben und:

  • die Demokratie und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen Raum fördern; das Ausmaß des gestiegenen Interesses der jungen Menschen an der europäischen Politik könnte durch spezifische Erhebungen bewertet werden
  • ein gesteigertes Interesse an der Vertiefung des Wissens über die EU-spezifische Politik hervorrufen, was möglicherweise zu einer aktiveren Beteiligung an Aktivitäten der EU und dem öffentlichen Dienst führt
  • mehr Möglichkeiten für junge Forscher eröffnen, ihre beruflichen Kompetenzen zu verbessern und ihre Karriere anzukurbeln

In Bezug auf die teilnehmenden Organisationen wird der Jean-Monnet-Aktionsbereich „Lehre und Forschung“ eine neue Dynamik fördern:

  • Ausbau der Kapazitäten der Hochschuleinrichtungen für die Vermittlung von EU-Themen
  • Gewinnung von mehr und neuen Lernenden und Lehrkräften, die daran interessiert sind, Wissen über die Europäische Union zu erwerben
  • Einrichtung strukturierter Zentren, die spezifisches Wissen und fortschrittliche Forschung über die Europäische Union auf hohem Niveau für Fakultäten/Abteilungen mit Unterstützungsbedarf bereitstellen

WELCHE REGELN BESTEHEN FÜR DIE FINANZIERUNG?

Diese Aktion folgt dem Modell einer Finanzierung durch Pauschalbeträge. Durch diese Förderform wäre es möglich, sich eher auf die zu erbringenden Leistungen als auf die einzusetzenden Ressourcen zu konzentrieren und somit die Qualität und den Grad der Verwirklichung messbarer Ziele in den Mittelpunkt zu stellen.

Die maximale EU-Finanzhilfe pro Projekt beläuft sich auf folgende Beträge:

  • Jean-Monnet-Module: 30 000 EUR
  • Jean-Monnet-Lehrstühle: 50 000 EUR
  • Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren: 100 000 EUR

Die Pauschalbeiträge decken Personalkosten, Reise- und Aufenthaltskosten, Kosten für Ausrüstung und Unteraufträge sowie sonstige Kosten (Verbreitung von Informationen, Veröffentlichung, Übersetzung) ab.

Jean-Monnet-Module und -Lehrstühle

Die Antragsteller müssen im Antrag den vorab festgelegten einmaligen Pauschalbeitrag entsprechend den nachstehenden Tabellen beantragen. In den nachstehenden Tabellen wird der Gesamtpauschalbetrag pro Land angegeben, der der Gesamtzahl der Unterrichtsstunden entspricht. Bei den Beträgen in der Tabelle handelt es sich um den endgültigen EU-Zuschuss, da der Kofinanzierungssatz in Höhe von 75 % bereits berücksichtigt wurde.

a.1) Jean-Monnet-Module für Programmländer

Land/ Unterrichts­stunden während des Dreijahres­zeitraums (mindestens 40h/Jahr)

Bulgarien, Rumänien, Republik Nordmaze­donien, Liechtenstein, Serbien

Türkei, Kroatien, Lettland

Ungarn, Polen, Litauen, Tschechische Republik, Estland, Slowakei

Portugal, Griechenland, Slowenien, Malta

Zypern, Island, Spanien, Italien

Irland, Frankreich, Finnland

Belgien, Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweden, Norwegen

120–150

11 500 €

13 500 €

15 000 €

19 000 €

22 000 €

26 000 €

28 000 €

151–180

14 500 €

16 500 €

18 500 €

23 000 €

27 500 €

30 000 €

30 000 €

181–210

16 500 €

19 500 €

22 000 €

27 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

211–240

19 000 €

22 500 €

25 500 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

241–270

21 500 €

25 500 €

29 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

271–300

24 000 €

28 500 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

301–330

26 500 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

331–360

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

a.2) Jean-Monnet-Module für Partnerländer

Land/Unterrichts­stunden während des Dreijahres­zeitraums (mindestens 40h/Jahr)

Chile, St. Kitts und Nevis, Mexiko, Libyen, Antigua und Barbuda, Barbados, andere Länder

Völkerrechtlich anerkanntes Hoheitsgebiet Russlands, Bahrain, Trinidad und Tobago

Saudi-Arabien, Seychellen, Äquatorialguinea, Oman, Israel

Republik Korea, Neuseeland

Japan, Vereinigtes Königreich

Australien, Brunei, Kanada, Hongkong, Kuwait, Katar, Singapur, Schweiz, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten von Amerika

120–150

11 500 €

15 000 €

19 000 €

22 000 €

26 000 €

28 000 €

151–180

14 000 €

18 500 €

23 000 €

27 500 €

30 000 €

30 000 €

181–210

16 500 €

22 000 €

27 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

211–240

19 000 €

25 500 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

241–270

21 500 €

29 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

271–300

24 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

301–330

26 500 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

331–360

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

30 000 €

Weitere Einzelheiten sind in der Musterfinanzhilfevereinbarung aufgeführt, die über das Portal für Ausschreibungen und Finanzierungsmöglichkeiten der Kommission (Funding and Tender Opportunities Portal, FTOP) erhältlich ist.

b.1) Jean-Monnet-Lehrstühle für Programmländer

Land/Unterrichts­stunden während des Dreijahres­zeitraums (mindestens 90 h/Jahr)

Bulgarien, Rumänien, Republik Nordmazedonien, Liechtenstein, Serbien

Türkei, Kroatien, Lettland

Ungarn, Polen, Litauen, Tschechische Republik, Estland, Slowakei

Portugal, Griechenland, Slowenien, Malta

Zypern, Island, Spanien, Italien

Irland, Frankreich, Finnland

Belgien, Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweden, Norwegen

270–300

18 000 €

19 000 €

25 000 €

31 000 €

37 000 €

43 000 €

47 000 €

301–330

20 000 €

21 000 €

28 000 €

34 000 €

41 000 €

47 000 €

50 000 €

331–360

22 000 €

23 000 €

31 000 €

37 000 €

45 000 €

50 000 €

50 000 €

361–390

24 000 €

25 000 €

34 000 €

40 000 €

49 000 €

50 000 €

50 000 €

391–420

26 000 €

27 000 €

37 000 €

43 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

421–450

28 000 €

29 000 €

40 000 €

46 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

451–480

30 000 €

31 000 €

43 000 €

49 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

481–510

32 000 €

33 000 €

46 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

511–540

34 000 €

35 000 €

49 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

541–570

36 000 €

37 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

571–600

38 000 €

39 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

601–630

40 000 €

41 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

631–660

42 000 €

43 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

661–690

44 000 €

45 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

691–720

46 000 €

47 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

721–750

48 000 €

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50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

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>750

50 000 €

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50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

b.2) Jean-Monnet-Lehrstühle für Partnerländer

Land/Unterrichts­stunden während des Dreijahres­zeitraums (mindestens 90 h/Jahr)

Chile, St. Kitts und Nevis, Mexiko, Libyen, Antigua und Barbuda, Barbados, andere Länder

Völkerrechtlich anerkanntes Hoheitsgebiet Russlands, Bahrain, Trinidad und Tobago

Saudi-Arabien, Seychellen, Äquatorialguinea, Oman, Israel

Republik Korea, Neuseeland

Japan, Vereinigtes Königreich

Australien, Brunei, Kanada, Hongkong, Kuwait, Katar, Singapur, Schweiz, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten von Amerika

270–300

21 000 €

24 000 €

31 000 €

37 000 €

43 000 €

47 000 €

301–330

23 000 €

27 000 €

34 000 €

41 000 €

47 000 €

50 000 €

331–360

25 000 €

30 000 €

37 000 €

45 000 €

50 000 €

50 000 €

361–390

27 000 €

33 000 €

40 000 €

49 000 €

50 000 €

50 000 €

391–420

29 000 €

36 000 €

43 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

421–450

31 000 €

39 000 €

46 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

451–480

33 000 €

42 000 €

49 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

481–510

35 000 €

45 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

511–540

37 000 €

48 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

541–570

39 000 €

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50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

571–600

41 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

601–630

43 000 €

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50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

631–660

45 000 €

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50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

661–690

47 000 €

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50 000 €

50 000 €

50 000 €

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691–720

49 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

721–750

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

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>750

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

50 000 €

Weitere Einzelheiten sind in der Musterfinanzhilfevereinbarung aufgeführt, die über das Portal für Ausschreibungen und Finanzierungsmöglichkeiten der Kommission (Funding and Tender Opportunities Portal, FTOP) erhältlich ist.

  1. Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren

Diese Aktion folgt dem Modell einer Finanzierung durch Pauschalbeträge. Die Höhe des Zuschusses in Form eines einmaligen Pauschalbeitrags wird für jede Finanzhilfe auf der Grundlage des Kostenvoranschlags für die vom Antragsteller vorgeschlagene Aktion bestimmt. Die gewährende Behörde setzt den Pauschalbetrag für jede Finanzhilfe auf der Grundlage des Vorschlags, des Bewertungsergebnisses, der Fördersätze und des in der Aufforderung festgelegten Höchstbetrags der Finanzhilfe fest.

Der Höchstzuschuss der EU pro Projekt beläuft sich auf 100 000 EUR.

Wie wird der Pauschalbetrag für das Projekt bestimmt?

Die Antragsteller müssen eine im Antragsformular enthaltene Tabelle mit einer detaillierten Kostenaufstellung ausfüllen und dabei die folgenden Punkte berücksichtigen:

  1. Die Kostenaufstellung sollte so detailliert wie nötig in kohärente Arbeitspakete gegliedert werden (z. B. unterteilt in „Projektmanagement“, „Schulungen“, „Organisation von Veranstaltungen“, „Vorbereitung und Durchführung der Mobilitätsaktivität“, „Kommunikation und Verbreitung“, „Qualitätssicherung“ usw.).
  2. Der Vorschlag muss eine Beschreibung der von jedem Arbeitspaket erfassten Aktivitäten enthalten.
  3. Die Antragsteller müssen in ihrem Vorschlag eine Aufschlüsselung der veranschlagten Kosten vornehmen, aus der der jeweilige Anteil pro Arbeitspaket ersichtlich ist.
  4. Die Kosten können Personalkosten, Reise- und Aufenthaltskosten, Kosten für Ausrüstung und Unteraufträge sowie sonstige Kosten (wie Verbreitung, Veröffentlichung oder Übersetzung) umfassen.

Zur Bewertung der Vorschläge werden die einschlägigen Standardverfahren verwendet und interne und/oder externe Experten hinzugezogen. Die Experten bewerten die Qualität der Vorschläge auf der Grundlage der in der Aufforderung festgelegten Anforderungen sowie der erwarteten Wirkung, Qualität und Effizienz der Aktion.

Im Anschluss an die Bewertung des Vorschlags setzt der Anweisungsbefugte unter Berücksichtigung der Bewertungsergebnisse die Höhe des Pauschalbetrags fest. Die Höhe des Pauschalbetrags ist auf maximal 80 % des Kostenvoranschlags begrenzt, der sich aus der Bewertung ergibt.

Die Parameter der Finanzhilfe (Höchstbetrag, Fördersatz, förderfähige Gesamtkosten usw.) werden in der Finanzhilfevereinbarung festgelegt.

Der Projekterfolg wird anhand der erzielten Ergebnisse bewertet. Durch diese Förderform wäre es möglich, sich eher auf die zu erbringenden Leistungen als auf die einzusetzenden Ressourcen zu konzentrieren und somit die Qualität und den Grad der Verwirklichung messbarer Ziele in den Mittelpunkt zu stellen.

Weitere Einzelheiten sind in der Musterfinanzhilfevereinbarung aufgeführt, die über das Portal für Ausschreibungen und Finanzierungsmöglichkeiten der Kommission (Funding and Tender Opportunities Portal, FTOP) erhältlich ist.