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Erasmus+

EU programme for education, training, youth and sport

Programmprioritäten

Welche Prioritäten sollten Sie bei der Beantragung oder Durchführung eines Erasmus+-Projekts beachten?

Für das laufende Programm (2021-2027) gibt es vier Prioritäten – die sogenannten „horizontalen Prioritäten“ –, die für alle Maßnahmen gelten. Sie spiegeln gemeinsame europäische Werte wider und dienen der Bewältigung zentraler Herausforderungen in unseren heutigen Gesellschaften.

Bei der Ausarbeitung eines Projektvorschlags oder bei der Planung der Aktivitäten Ihres geförderten Projekts sollten Sie also diese Prioritäten im Auge behalten.

Die Prioritäten geben Projekten aller Art -–von Mobilitätsmaßnahmen vor Ort bis hin zur internationalen Zusammenarbeit – die Richtung vor und liefern Anregungen. Sie tragen dazu bei, dass das Programm inklusiver, nachhaltiger, digitaler und demokratischer wird.

Hier finden Sie einen Überblick über die vier Prioritäten sowie Projektbeispiele.

Inklusion und Vielfalt

Erasmus+ fördert Chancengleichheit und Zugang für alle. Die Projekte sollen Teilnehmende mit geringeren Chancen unterstützen, z. B. Menschen mit Behinderungen, aus benachteiligten Verhältnissen oder abgelegenen Gebieten oder solche, die soziale, wirtschaftliche oder bildungsbezogene Hindernisse überwinden müssen.

Bei der Inklusion geht es darum, Vielfalt anzuerkennen und zu schätzen und dafür zu sorgen, dass das Programm Menschen aus allen Gesellschaftsschichten erreicht.

In der Praxis bedeutet das, Lernumgebungen zugänglicher, fairer und einladender zu gestalten. Im Rahmen der Projekte sollte geprüft werden, wie Hindernisse für eine Teilnahme beseitigt und unterrepräsentierte Gruppen sinnvoll eingebunden werden können.

Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels

Erasmus+ fördert Umweltschutz und den grünen Wandel durch Projekte, die unser Bewusstsein für Umweltfragen schärfen, einen nachhaltigen Lebensstil fördern und die Menschen für den Klimaschutz fit machen.

Die Projekte können auf Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sein, grüne Themen in das formale oder nicht-formale Lernen integrieren oder Innovationen in Bereichen fördern, die mit dem ökologischen Wandel zusammenhängen. 

Ob durch grüne Mobilität, umweltfreundliches Projektmanagement oder nachhaltigkeitsbezogene Lehrpläne – Erasmus+ spielt eine wichtige Rolle dabei, Lernende und Lehrende auf eine grünere Zukunft vorzubereiten.

Digitaler Wandel

Digitale Kompetenzen sind heutzutage für das Lernen, Lehren und Arbeiten von wesentlicher Bedeutung. Erasmus+ fördert den Einsatz digitaler Tools und Methoden, fördert hybrides und Online-Lernen und hilft den Menschen, Vertrauen in den sinnvollen Einsatz von Technologie zu gewinnen.

Die Projekte können digitale Kompetenzen fördern, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen besser mit digitalen Ressourcen ausstatten und dazu beitragen, die digitale Kluft zu überwinden.

Teilhabe am demokratischen Leben

Erasmus+ fördert das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf Teilhabe am demokratischen Leben und fördert eine aktive Beteiligung auf allen Ebenen – vor Ort sowie auf nationaler und europäischer Ebene. Die Projekte können die Teilnehmenden befähigen, ihre Meinung zu äußern und zu Entscheidungen beizutragen sowie ihnen ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit zur europäischen Gemeinschaft vermitteln.

Vorrang haben Projekte, die die Teilhabe in den Mittelpunkt stellen und die Zielgruppen direkt in die Gestaltung und Durchführung von Aktivitäten einbeziehen.

Durch formales und nicht-formales Lernen fördert Erasmus+ die Entwicklung von zentralen Kompetenzen wie kritisches Denken, Medienkompetenz, bürgerschaftliche und interkulturelle Fähigkeiten sowie das Verständnis der gemeinsamen EU-Werte.

Wie können diese Prioritäten verwirklicht werden?

Der Erasmus+-Programmleitfaden enthält Details zu den Prioritäten von Erasmus+. Diese sollten Sie bei der Vorbereitung Ihres Projektantrags oder Ihrer Aktivitäten kennen.

Zur vollständigen Erläuterung der Prioritäten von Erasmus+