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Erasmus+

EU programme for education, training, youth and sport

Kooperationspartnerschaften

Möglichkeiten

Kooperationspartnerschaften sollen Aufbau und Entwicklung von europäischen Netzen im Sportbereich voranbringen. Sie sollen Sportorganisationen bei der Erreichung der folgenden Ziele unterstützen:

  • Verbesserung der Qualität der Arbeit, der Aktivitäten und der Praktiken der beteiligten Organisationen und Einrichtungen;
  • Aufbau der Kapazitäten von Organisationen für die transnationale und sektorübergreifende Arbeit;
  • Berücksichtigung gemeinsamer Bedürfnisse im Bereich des Sports;
  • Ermöglichung von Transformation und Wandel (auf individueller, institutioneller oder sektoraler Ebene).

Zu möglichen Aktivitäten gehören:

  • Vernetzung mit wichtigen Interessenträgern;
  • Entwicklung, Ermittlung, Förderung und Austausch bewährter Verfahren;
  • Vorbereitung, Entwicklung und Durchführung von Schulungs- und Ausbildungsmodulen und -instrumenten;
  • Stärkung der Kompetenz von Multiplikatoren;
  • Entwicklung von Aktivitäten zum Monitoring und Benchmarking von Indikatoren;
  • Sensibilisierung für den Nutzen von Sport und körperlicher Betätigung;
  • Förderung von Synergien zwischen den Bereichen Sport, Gesundheit, allgemeine und berufliche Bildung und Jugend;
  • Verbesserung der Faktenlage im Sportbereich;
  • Organisation von Konferenzen, Seminaren, Veranstaltungen und Sitzungen.

Die Ergebnisse sollten weiterverwendbar, übertragbar und hochskalierbar sein und nach Möglichkeit eine Vielzahl von Disziplinen abdecken. Es wird erwartet, dass die Projektergebnisse von der lokalen bis zur transnationalen Ebene geteilt werden.

Antragsberechtigung

Eine Kooperationspartnerschaft ist ein Projekt, an dem mindestens drei Organisationen aus drei unterschiedlichen Programmländern beteiligt sein müssen.

Antragsteller

Jede teilnehmende Organisation, die in einem Programmland ansässig ist, kann eine Kooperationspartnerschaft beantragen. Die betreffende Organisation stellt den Antrag im Namen aller am Projekt beteiligten Organisationen.

Sonstige Teilnehmer

Teilnehmen kann jede öffentliche oder private Organisation, die in einem Programmland oder einem beliebigen Partnerland weltweit ansässig ist.

In Programmländern ansässige Organisationen können entweder als Projektkoordinator oder als Partnerorganisation teilnehmen.

Organisationen in Partnerländern können nicht als Projektkoordinatoren teilnehmen, jedoch Teil eines Projekts sein (die genauen Bedingungen sind im Programmleitfaden niedergelegt).

Arten von Organisationen

Unabhängig von dem Bereich, auf den sich das Projekt konkret bezieht, stehen Kooperationspartnerschaften allen Organisationen offen, die in einem beliebigen Teilbereich der Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend, Sport oder anderer sozioökonomischer Sektoren tätig sind. Auch Organisationen, die sich bereichsübergreifend engagieren (z. B. lokale, regionale und nationale Behörden, Anerkennungs- und Validierungszentren, Handelskammern, Handelsorganisationen, Beratungszentren und Sport- und Kulturorganisationen) können teilnehmen.

Je nach der Priorität und den Zielsetzungen des Projekts sollten an einer Kooperationspartnerschaft die am besten geeigneten Partner mit möglichst vielfältigem Hintergrund beteiligt sein, damit die verschiedenen Erfahrungen, Profile und spezifischen Kenntnisse genutzt und relevante und hochwertige Ergebnisse erzielt werden können.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt über das EU-Portal für Ausschreibungen und Finanzierungsmöglichkeiten.

Jedes Jahr gibt es eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen. Im Jahr 2021 endet die Frist für die Einreichung von Projekten am 17. Juni 2021 um 17.00 Uhr MESZ.

Verwandte Strategien

Die Kooperationspartnerschaften stehen im Zusammenhang mit den allgemeinen Prioritäten des Programms Erasmus+ sowie mit vier sportspezifischen Prioritäten.

Horizontale Prioritäten des Programms Erasmus+

  • Inklusion und Vielfalt im Sport
  • Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels
  • Bewältigung des digitalen Wandels durch Aufbau von digitaler Bereitschaft, Widerstandsfähigkeit und Kapazität
  • Gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe

Sportspezifische Prioritäten

  • Förderung der Beteiligung an Sport und körperlicher Betätigung
  • Förderung von Integrität und Werten im Sport
  • Bildungsförderung im und durch den Sport
  • Bekämpfung von Gewalt und Vorgehen gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz im Sport sowie Vorgehen gegen Radikalisierung und Gewaltbereitschaft

Im weiteren Sinne sind die Kooperationspartnerschaften so konzipiert, dass sie im Einklang mit dem Arbeitsplan der EU für den Sport 2021-2024 (siehe EUR-Lex) stehen.

Weitere Informationen

Im Erasmus+-Programmleitfaden finden Sie alle wesentlichen Informationen über Kooperationspartnerschaften. Er enthält alle Informationen über Prioritäten, Gewährungskriterien, Finanzierungsregeln usw.